Zugriffsanfragen von Apps: Google-Apps fordern die meisten Berechtigungen an

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Zugriffsanfragen von Apps: Google-Apps fordern die meisten Berechtigungen an

Das Datenschutzunternehmen heyData hat kürzlich Zahlen veröffentlicht, wie viele Zugriffsanfragen von den beliebtesten kostenlosen Apps im Play Store auf den Geräten der Nutzer gestellt werden. Während vor allem Googles eigene Apps viel Zugriff haben wollen, sind Apps öffentlicher Organisationen sehr genügsam.

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Die Zugriffsart ist sehr unterschiedlich

Zugriffsanfragen von Apps können sensible Benutzerdaten wie Browserverlauf, SMS oder Telefonkontaktlisten umfassen, aber auch einfache Berechtigungen wie die Steuerung von Smartphone-Vibrationsalarmen, die beispielsweise für Benachrichtigungen verwendet werden. Daher ist nicht jede Auskunftsanfrage für personenbezogene Daten bestimmt und sollte kritisch betrachtet werden. heyData wertet für diese Studie die 100 beliebtesten Apps aus und ermittelt, welche Apps Zugriff auf große Datenmengen benötigen. Grundlage ist eine Auswertung der 250 beliebtesten Anwendungen im April 2022, die in Deutschland kostenlos im Google Play Store erhältlich sind.

Googles eigene Apps wollen am meisten Datenzugriff

Studien zeigen, dass Apps des Google-Konzerns von Alphabet wie Google (75 Zugriffsberechtigungen), Gmail (43), Google Fotos (37) und Google Drive (34) relativ große Mengen an personenbezogenen Daten tracken – Daten, die gesammelt und für was, Google will mehr Informationen über den Play Store bereitstellen. Alle Google-Apps sind in den Top 20 Apps mit den meisten Zugriffsanfragen zu finden. 16 der 20 Apps mit den meisten Zugriffsrechten kamen von Unternehmen aus den USA, keine aus Deutschland. 45 der 100 beliebtesten Apps im deutschen Google Play Store stammen von Unternehmen aus den USA. 33 Anwendungen sind Entwicklungen aus Deutschland.

Messenger, Social Media und Dating liegen weit vorne

Darüber hinaus sind Messenger- und Social-Media-Anwendungen am meisten daran interessiert, auf private Daten zuzugreifen. WeChat (48 Zugriffsberechtigungen), Facebook (45), Messenger (44), Signal (44) und WhatsApp (43) gehören zu den zehn Apps mit den meisten Zugriffsanfragen. Wer TikTok kostenlos nutzen möchte, muss über 30 Datenpunkte getrackt werden.

Auch Dating-Apps stellen viele Zugriffsanfragen: Bumble ist mit 25 Zugriffsanfragen die datenhungrigste Dating-App, gefolgt von Tinder mit 24 Zugriffsanfragen und OKCupid mit 18 Zugriffsanfragen.

ARD und ZDF wollen kaum Daten

Am anderen Ende des Spektrums stehen regierungsfreundliche Apps, die nur ungern Zugriff auf persönliche Informationen verlangen. Die Anwendungen der deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD Mediathek und ZDFheute gehören im Ranking zu den Anwendungen mit den wenigsten Zugriffsanfragen. Beide Anwendungen fordern an fünf Stellen eine Zugangsberechtigung an. Die viel diskutierte Luca-App ist auch eine jener Apps, die weniger an Daten interessiert sind, aber dennoch acht verschiedene Benutzerdatenpunkte tracken.

Die Tabelle zeigt die genauen Zugriffsanfragen

Welche Anwendung welche Zugriffsanfrage stellt, hat heyData mittels Data Wrapping in einer umfangreichen Tabelle aufbereitet, in der jede Zugriffsart einzeln aufgeführt ist.

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