Vettel protestiert gegen Unterwäsche-Regel in der Formel 1 – Verstappen in Miami in Schwierigkeiten

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Vor dem Training waren die strengen Regeln der Machthaber, keinen persönlichen Schmuck und keine Unterwäsche im Cockpit zu tragen, zu einem heißen Diskussionsthema geworden. “Das ist ein Rückschritt für unseren Sport. Es ist eine Kleinigkeit, absolut unnötig”, sagte Lewis Hamilton. Er wandte sich deshalb auch an den Chef des Weltverbands, Mohammed bin Sulayem.

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Die Diskussion um den Fahrerschmuck geht weiter

Bei der offiziellen Pressekonferenz trug der 37-Jährige drei Uhren, mehrere Ringe an den Händen, eine Reihe von Halsketten und Ohrringen. Nach langer Diskussion gab der 37-Jährige schließlich nach und legte fast seinen gesamten Schmuck ab. Bis zum Rennen in Monaco Ende Mai erhielt er die außerordentliche Freigabe, sich ein Nasenpiercing machen zu lassen.

Der deutsche Rennleiter Niels Wittich hat das Team zuvor darüber informiert, dass sie künftig auch in offiziellen Dokumenten angeben müssen, dass ihre Fahrer keinen persönlichen Schmuck oder Unterwäsche im Auto tragen werden. Wittich kündigte zudem eine Überraschungsinspektion an.

Vettel setzt ein Statement in Boxershorts

“Wenn sie mich aufhalten, soll es so sein. Wir haben einen Ersatzfahrer”, sagte Hamilton. Er konnte nicht einfach mindestens zwei seiner Juwelen abnehmen. “Sie sind aus Platin, also nicht magnetisch. Sie waren nie ein Sicherheitsproblem”, sagte der Engländer. Die Formel 1 habe „Wichtigeres zu tun“, als sich mit diesem Thema zu beschäftigen. “Das ist sehr, sehr dumm”, sagte Hamilton.

Sebastian Vettel solidarisiert sich mit dem Mercedes-Stern und zeigt Ungehorsam. Vor der ersten Trainingsrunde sprintete Hessian in seinen grauen Boxershorts über seinem Rennanzug durch die Boxengasse.

Vettel äußerte sein Unverständnis über die neuen Hardliner-Machthaber. “Man muss dieses Thema nicht übertreiben. Es fühlt sich wie eine persönliche Sache an, die an Lewis gerichtet ist”, sagte der Aston-Martin-Fahrer. „Das ist persönliche Freiheit. Wir sind alt genug, um eigene Entscheidungen zu treffen. Dann müssen wir das auch im Auto können“, sagte der 34-Jährige vor dem Premierenrennen in Miami.

Der Weltverband Fia gibt als Grund für die Aktion an, dass Ringe, Ketten oder Piercings im Notfall unnötige Hindernisse für Ersthelfer und Ärzte darstellen können. Außerdem kann Schmuck auf der Haut als Wärmeleiter die Schutzwirkung der feuerfesten Kleidung auf dieser mindern. „Dies erhöht die Verbrennungsgefahr bei einem Brand“, sagte er. Nicht zuletzt birgt der Schmuck selbst ein Verletzungsrisiko und kann bei einem Unfall verschluckt werden.

Auch das Tragen von kommerzieller Unterwäsche ist nicht erlaubt, was bei manchen Autofahrern angeblich immer noch gang und gäbe ist. Es ist nur feuerfeste Kleidung erlaubt, die den FIA-Formel-1-Standards entspricht.

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