Smartphones und YouTube sind zu klein für digitale Bildung

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Seit 25 Jahren kann in Österreich der sogenannte Europäische Computerführerschein (ECDL) erworben werden, der Grundkenntnisse in Programmen wie Word, Excel oder PowerPoint bestätigt. Da die digitale Bildung auch in 700 Schulen und einer Reihe von Unternehmen auf diese Weise gefördert wird, liegt Österreich im internationalen Vergleich sogar absolut auf Platz 4 hinter Italien, Frankreich und Singapur. 23.480 Kandidaten haben sich im vergangenen Jahr in Österreich zur Prüfung angemeldet. Bis heute haben 790.000 Menschen in Österreich ihren Computerführerschein gemacht.

Aber es brauche mehr digitales Wissen, gerade für die Wettbewerbsfähigkeit des einkommensstarken Österreichs, sagte Wilfried Seyruck, Präsident der Austrian Computer Society (OCG), bei einer Veranstaltung in Linz. Vor allem bei älteren Menschen gibt es viel Raum für Verbesserungen. Aber viele junge Leute „glauben, dass es ausreicht, wenn sie ihre Smartphones benutzen und sich mit sozialen Medien auskennen. Aber selbst ein Bachelor-Abschluss in Rechnungswesen ist ohne IT-Kenntnisse in der Praxis nichts“, sagte Damien O-Sullivan, Geschäftsführer der ICDL Foundation . , der zu einem Geburtstag aus Dublin angereist war. Diese Stiftung organisiert die Verleihung von Informatikzertifikaten auf internationalem Niveau. Außerhalb Europas wird eine Computer-SIM als ICDL bezeichnet. Es gibt sieben Standardmodule im ECDL. Weitere Module wie Remote Work, Online Collaboration, Cybersecurity, Artificial Intelligence und Robotics werden zukünftig hinzukommen. Dann wird auch bei uns die ICDL-Bezeichnung verwendet. Ab Herbst wird an allen Schulen in den Klassen 5 bis 8 eine neue verpflichtende digitale Grundbildung für Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren mit einer Stunde pro Woche eingeführt. Bei weitem gibt es höchstens eine unverbindliche Übung. Es soll die IT-Kompetenz der Bevölkerung verbessern. Die EU will, dass 80 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger digital kompetent sind. Derzeit nur 56 Prozent. Ein weiteres Ziel der EU ist, dass 20 Prozent der Studierenden in digital orientierten Berufen arbeiten können. Aktuell acht Prozent. O’Sullivan begrüßt in diesem Zusammenhang die Einführung von Pflichtfächern, da „dies Jungen auf die digitale Arbeit vorbereitet und insbesondere Mädchen offener für technische Ausbildungen macht“.

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