Samsung T7 Portable Shield Bewertung

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Samsung lässt seine externe SSD manchmal weg. Das T7 Shield ist so kompakt wie das T7 (Touch) und bietet die gleiche Technologie bis zu 1.050 MB/s. Neu ist das IP65-zertifizierte Gummigehäuse, das besseren Schutz vor Staub, Stößen und Wasser bietet.

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Das T7 Shield ist Samsungs erste Outdoor-SSD. Dazu ist das Gehäuse mit Gummi überzogen, das beim Herunterfallen auf harten Untergrund (Felsen) vor Kratzern schützt. Allerdings hält die rein elektronische SSD-Technologie Stöße im Vergleich zu mechanischen Festplatten sehr gut aus.

Crucial X6, Samsung T7 Shield, SanDisk Extreme Pro (von links nach rechts)
Crucial X6, Samsung T7 Shield, SanDisk Extreme Pro (von links nach rechts)

Zertifiziert nach Schutzklasse IP65 ist diese SSD zudem staubdicht und gegen das Eindringen von Strahlwasser geschützt. Laut Samsung muss das T7 Shield die folgenden Testbedingungen bestehen, um ohne Schaden zertifiziert zu werden:

  • Prüfbedingungen IPX5: Das Gerät wird aus einer Düse (Ø 6,3 mm) aus einer Entfernung von 3 m für 3 Minuten mit 12,5 l/min Frischwasser besprüht.
  • IP6X-Testbedingungen: Das Gerät wird in einer 2-kg/m-Vakuumkammer 8 Stunden lang bewegtem Staub bei Drücken unter 2 kPa ausgesetzt.

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Das bedeutet jedoch keine Garantie im Ernstfall: „Durch Flüssigkeiten und Staub verursachte Schäden werden nicht von der Garantie abgedeckt“, schrieb Samsung in einer Fußnote.

SSDs müssen einem nicht näher spezifizierten Falltest von “bis zu 3 Meter hoch“Pass. Aber auch hier gibt es keine Garantien: “Schäden, die durch Herunterfallen verursacht werden, fallen nicht unter die Garantie.

Wer mit dem T7 Shield unterwegs ist, muss sich keine Sorgen machen, wenn das Gerät während seines Outdoor-Abenteuers herunterfällt. Auch ein Regenschauer bei einer Fotosafari oder Staub und Sand in einer Werkstatt oder Baustelle sind kein Problem.

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T7 Schild im Detail

Mit Abmessungen von 88 × 13 × 59 mm ist das T7 Shield nur geringfügig länger und breiter als das T7 (Touch), aber mindestens 5 mm dicker. Das Gewicht steigt: 98 g bedeuten 40 g mehr als beim T7 (Touch).

Die Wiederverbindung erfolgt über ein Kabel mit USB-C-Stecker. Für eine größere Kompatibilität legt Samsung zwei Kabel mit entweder einem USB-C- oder einem USB-A-Anschlusstyp am anderen Ende bei.

Samsung Portable SSD T7 Shield von SATA SSD
Samsung Portable SSD T7 Shield von SATA SSD
SanDisk Extreme Pro (oben), Samsung T7 Shield (Mitte), Crucial X6 (unten)
SanDisk Extreme Pro (oben), Samsung T7 Shield (Mitte), Crucial X6 (unten)
Samsung T7 Tragbarer SSD-Schutz
Samsung T7 Tragbarer SSD-Schutz

Zur verbauten Technik gibt es wie gewohnt wenige Angaben des Herstellers. Auf Nachfrage bestätigte der Redakteur jedoch, dass es sich um die gleiche technische Basis handele wie bei den anderen T7-Modellen. Im Inneren steckt eine NVMe-SSD mit 3D-TLC-NAND, die nach außen per USB 3.2 Gen 2 mit einer Bruttodatenrate von 10 Gbit/s oder dem langsameren USB-Standard kommuniziert. Wenn der Host-Rechner die maximale Geschwindigkeit unterstützt, sollten zumindest in synthetischen Benchmarks bis zu 1.050 MB/s erreicht werden.

Wie üblich wird die 256-Bit-AES-Datenverschlüsselung unterstützt. Die Gewährleistungsfrist beträgt drei Jahre. Anders als bei der internen SSD des Herstellers gibt es keine Garantiebegrenzung hinsichtlich des Schreibvolumens (TBW).

Preise und Verfügbarkeit

Das T7 Shield ist ab sofort in den Farben Schwarz, Beige und Blau sowie mit Speicherkapazitäten von 1 TB und 2 TB erhältlich. Die empfohlenen Verkaufspreise liegen bei etwa 150 Euro und 280 Euro. Erfahrungsgemäß sinken die Verkaufspreise von Samsung nach einer gewissen Zeit deutlich.

Samsung T7 Shield vs. SanDisk Extreme V2

Das mussten sie auch, denn die SanDisk Extreme Portable V2 steckt in derselben Schublade und ist ab 120 Euro (1 TB), 210 Euro (2 TB) und 450 Euro (4 TB) erhältlich. Es ist etwas länger, aber auch etwas schlanker und erreicht die gleichen hohen Übertragungsgeschwindigkeiten. Allerdings liegt die IP55-Zertifizierung eine Stufe unter dem Samsung T7 Shield: „5“ als erste Ziffer bedeutet „vor schädlichen Staubmengen geschützt“, während “6” mit ” beginntstaubdicht“ muss gleichgesetzt werden. SanDisk bietet keine Verschlüsselung an, aber die Garantiezeit beträgt mehr als fünf Jahre.

T7-Schild vs. T7 (Berührung)

Samsung Portable SSD Generationsvergleich

Benchmark

Mit rund 720 MB/s liest das T7 Shield Daten im Handy-Kopiertest und ist damit deutlich schneller als die Crucial X6, aber etwas langsamer als die Neuauflage von SanDisk Extreme, die auch den Spieleordner schneller verdoppelt. SanDisk SSDs sind im PCMark sogar 65 Prozent schneller. Im synthetischen CrystalDiskMark waren bei beiden Testpersonen gute 1000 MB/s möglich.

Ein praktischer Schreibtest im Windows Explorer liefert eine dauerhafte Schreibgeschwindigkeit von 540 MB/s bei leerer SSD. Bei einer Füllrate von 50 Prozent ist ein deutlicher Abfall messbar. Bei 80 Prozent normalisiert sich die Leistung wieder. Die Ursache ist noch unklar. Die Performance bleibt aber hoch, kein Einbruch wie bei der Crucial X6 (Test) mit QLC-NAND auf deutlich unter 100 MB/s.

Einen Einbruch der Schreibgeschwindigkeit konnte das Tool DiskSpeed ​​nicht feststellen, dieser war deutlich höher als im Praxistest um die 850 MB/s.

Reihenfolge der Schreibleistung nach Level (Samsung T7 Portable Shield 2 TB)

0180360540720900Megabyte pro Sekunde (MB/s)

150100150200250300350400450500550600zweite

Temperatur

Hitzeentwicklung ist auch mit einem Gummigehäuse mit geeigneter Isolierung kein Problem. Mit Temperaturen um die 40 °C ist das T7 Shield weit von der Schwelle entfernt, die laut Samsung bei 60 °C liegt. Allerdings steht die SSD im Schatten, während der Außeneinsatz zwangsläufig mit direkter Sonneneinstrahlung einhergeht.

Die geringe Wärmeleitfähigkeit des Gummigehäuses sorgt auch bei höheren Temperaturen für eine gute Performance. Und wenn das T7 Shield zu heiß wird, regelt es automatisch seine Geschwindigkeit mit DTG (Dynamic Thermal Guard), um die Temperatur unter 60°C³ zu halten.

Die Gehäusetemperatur wird an der wärmsten Stelle des Gehäuses gemessen. Es wird ein ausreichender Luftstrom empfohlen, um bei Arbeitslasten mit höherer Betriebstemperatur des Geräts arbeiten zu können.

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Fazit

Das T7 Shield ist eine kompakte und leistungsstarke SSD für unterwegs, die viele USB 3.0- und einige interne SATA-SSDs übertrifft. Im direkten Duell mit dem Outdoor-Konkurrenten SanDisk Extreme ist das T7 Shield allerdings leistungsmäßig im Nachteil. Die neue V2-Edition von SanDisk ist schneller und insgesamt kompakter. Samsung bietet dafür eine Datenverschlüsselung an, SanDisk SSDs wiederum haben längere Garantien. Wer es noch schneller haben möchte, der kann die SanDisk Extreme Pro V2 mit bis zu 2 GB/s an einem immer noch deutlich verbreiteteren 2×2 USB 3.2 Port nutzen. Alternativ bietet Samsung die Portable SSD X5 (Test) für Thunderbolt an. Beide Alternativen sind teurer.

Wohin der Preis des Samsung T7 Shield im Online-Handel fallen wird, bleibt abzuwarten. Auch preislich hat die aktuelle SanDisk Extreme V2 deutlich die Nase vorn, wenn man die UVP von Samsung zu Rate zieht.

ComputerBase hat die Samsung Portable SSD T7 Shield zum Testen unter NDA ausgeliehen. Der Hersteller hat keinen Einfluss auf den Prüfbericht und es besteht keine Pflicht zur Veröffentlichung. Ausschlaggebend ist lediglich das frühestmögliche Erscheinungsdatum.

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