Nokia-Vergleich: Smartphone-Testübersicht – COMPUTER BILD

  • Whatsapp

Nokia ist ein alter Hase im Mobilfunkmarkt. Vor allem in den 1990er und 2000er Jahren führte kaum ein Weg an Finnlands Tastentelefonen vorbei. Mit dem Spiel „Snake“ eroberten sie vor allem die Herzen junger Menschen. Doch diese Zeiten sind lange vorbei: Nach einer kurzen Pause bei Microsoft fiel die Handysparte 2016 wieder in finnische Hände – diesmal an HMD Global. Seitdem gibt es neben Smartphones auch sogenannte Feature Phones – Telefone mit neuester Technik. Bei stetigem Wachstum fällt die Perspektive manchmal schwer. COMPUTER BILD stellt die wichtigsten Modelle vor und zeigt die Unterschiede auf. Ein Klick auf den Produktnamen führt Sie zu einem ausführlichen Testbericht.

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  • Wasserdicht
  • Kabelloses Laden
  • Arbeitsgeschwindigkeit schneiden
  • Lange Ladezeit
Mit dem Nokia XR20 geht HMD Global neue Wege: Das Unternehmen setzt auf einen Mix aus klassischen Outdoor-Smartphones in Kombination mit relativ leistungsfähiger Technik. Das Nokia X20 wurde als Vorbild genommen und robuster gestaltet. Damit ist das Nokia XR20 nicht gerade ein Spitzenmodell – punktet aber in der Outdoor-Klasse. Die lange Garantiezeit und die stabile Bauweise sorgen dafür, dass das Gerät nicht so schnell in der Schublade verstaubt. Damit wird HMD Global zumindest seinen Plan umsetzen, nachhaltiger zu sein.
  • dunkles Aussehen
  • Kamera mit Schwäche
Das Nokia X20 ist eines der Spitzenmodelle von Nokia. Allerdings konnten insbesondere Display und Prozessor im Test nicht ganz überzeugen. Auch die Kamera hat einige Schwächen – wie einen Grünstich oder Probleme mit dem Zoom. Positiv sind die Verfügbarkeit von 5G und die gute Akkulaufzeit. Aufladen über Nacht wird aufgrund der langen Ladezeit empfohlen. In der Preisklasse bis 400 Euro ist das Nokia X20 ein solides Smartphone.

So hat COMPUTER BILD Smartphones getestet

So hat COMPUTER BILD Smartphones getestet

In fünf Kategorien mussten sich Smartphones im COMPUTER BILD-Test beweisen.

Der COMPUTER BILD-Test ist in fünf Kategorien unterteilt:

  1. Arbeitsgeschwindigkeit und Bedienung: Die Betriebsgeschwindigkeit wird basierend auf der Öffnungsgeschwindigkeit der Anwendung und der Reaktionszeit beim Generieren von Eingaben bewertet. COMPUTER BILD misst die Arbeitsgeschwindigkeit anhand verschiedener Benchmarks.
  2. Akku- und Ladeleistung: Der Handy-Akku-Test von COMPUTER BILD fällt sehr schwer. Der Roboterarm bearbeitet das Gerät in einer Endlosschleife mit Anrufen, SMS, Surfaktionen und Videos, bis der Bildschirm leer wird. Wir stellen auch fest, wie effizient das Gerät seine Energie nutzt und wie schnell es wieder vollständig aufgeladen ist.
  3. Kameraqualität: Mit Haupt- und Selfiekamera schießen wir Hunderte von Fotos bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und analysieren sie auf definierte Qualitätsparameter.
  4. Anzeigequalität: Das Labor ermittelt Kontrast, Schärfe (in ppi = Pixel per Inch), Helligkeit, Farbraum und Farbtreue. Positiv sind auch die dünnen Ränder rund um den Bildschirm. Die Ergebnisse finden Sie im Artikel „Smartphones mit den besten Bildschirmen“.
  5. Ausstattung und Wert: In dieser Kategorie geht es um maximale Speicherkapazität und Zugriffsschlüssel wie Fingerabdrucksensor oder Gesichtserkennung. Kratzfestigkeit von Display und Gehäuse stehen hier ebenso auf der Liste wie Hardware-Komponenten wie Dual-SIM, Speichererweiterung sowie Mobilfunk- und WLAN-Übertragungsgeschwindigkeiten. Außerdem vergeben wir Punkte für wasserdichtes Gehäuse.

Für Einsteiger: Nokia G10

  • Langfristig
  • Echte Dual-SIM
  • Lange Ladezeit
  • Langsamer Prozessor
Das Nokia G10 für unter 140 Euro ist ein leichtes Einsteigergerät. Vor allem der geringe Arbeitsspeicher sorgt immer wieder für Verzögerungen und die Kamera fällt mit blassen Farben und fehlenden Details auf. Auf der anderen Seite ist die lange Laufzeit großartig, verlangsamt aber endlos erscheinende Ladezeiten. Sobald Sie über die Grundvoraussetzungen hinausgehen, empfiehlt es sich, tiefer in die Tasche zu greifen. Dann gibt es mehr Arbeitsspeicher und eine bessere Fotoqualität.

Bond-Telefon: Nokia 8.3 5G

  • Großer Bildschirm mit tollen Farben
  • 5G mit allen üblichen Frequenzen
  • Dunkles Display, geringer Kontrast
Das Nokia 8.3 ist ein anständiges und unterhaltsames 5G-Smartphone mit einem starken Akku, einem großen Bildschirm und einem schnellen Weg zur Sprachunterstützung. Die Kamera macht hervorragende Bilder bei Tageslicht und bei schwachem Licht, aber die Zoomergebnisse sind enttäuschend. Der Bildschirm ist zu dunkel, um das Smartphone draußen in der Sonne zu verwenden.
  • Tolles Erinnerungstool
  • Update-Garantie
  • Der Bildschirm sieht blass aus
  • Kamera mit Schwäche
Das Nokia 5.4 ist kein Leistungsmonster. Aber es bietet für den Preis guten Speicherplatz, akzeptable Prozessorleistung und einen ziemlich großen, wenn auch nicht übermäßig scharfen und etwas langweiligen Bildschirm. Als Betriebssystem kommt Android 10 zum Einsatz, das nahezu unverändert und damit für Einsteiger geeignet ist. Die Kamera ist – wie bei einem so günstigen Gerät üblich – nur bei Tageslicht akzeptabel. Und selbst dann dürften sie Fotoenthusiasten nicht gefallen. Das überzeugende Argument ist jedoch die zweijährige Update-Garantie für größere Updates (bis vielleicht Android 12) – und es gibt ein dreijähriges Sicherheitsupdate. Pluspunkt, da viele Konkurrenten in dieser Preisklasse ohne Update im Handumdrehen zum Sicherheitsrisiko werden.

Sein Vorgänger: Nokia 5.3

  • Schönes Foto bei Tag
  • Lange Akkulaufzeit
  • Niedrige Bildschirmauflösung
  • Geringe Displayhelligkeit
Beim Nokia 5.3 müssen Sie sich mit einem niedrigeren Preis begnügen. Dem Bildschirm mangelt es an Schärfe und Helligkeit, die Arbeitsgeschwindigkeit ist selbst für diese Preisklasse von knapp 200 Euro etwas gering. Stattdessen liefert die Kamera tolle Fotos bei Tageslicht und nette Ergänzungen wie Makro- und Porträtmodus. Der Akku hält sehr lange. Der große Vorteil ist das installierte Android 10, das dank Android One nicht nur unverändert und aufgeräumt ist, sondern auch lange Updates erhält.

Kontrolliertes Einstiegsmodell: Nokia 3.4

  • Hervorragende Ausdauer
  • Update-Garantie
  • Langsame Arbeitsgeschwindigkeit
  • Lange Ladezeit
Nokia 3.4 soll eine Fortsetzung seines Vorgängers sein. Der Prozessor bekam einen kleinen Schub, riss den 3.4 aber trotzdem nicht aus seiner Trägheit. Die Kamera hat einige neue Funktionen, kann aber in Bezug auf die Bildqualität nicht sehr überzeugen. Dank großem Akku hält das Nokia 3.4 lange durch, garantiert Updates und das schnörkellose Android 10 rundet das Paket für Einsteiger ab.

Einsteigerfreundlich: Nokia 2.4

  • Hervorragende Ausdauer
  • Update-Garantie
  • Niedrige Bildschirmhelligkeit
  • Langsame Geschwindigkeit
Dass mit dem Preis des Nokia 2.4 auch die Technik ins Rutschen gerät, dürfte Sparfuchsern und Neueinsteigern klar sein. Vor allem die Leistung von Prozessor und Display zeigt Schwächen, die in Kauf genommen werden müssen. Die Kamera tut den Augen zumindest bei Tageslicht nicht weh. Und es gibt einsteigerfreundliches Android 10 mit garantierten Updates und einem großen Akku für eine richtig lange Laufzeit.

Etwas abseits der ausgetretenen Pfade: Nokia 105 4G

Das Nokia 105 4G ist das Schlüsseltelefon für Fälle, in denen ein einfaches und leistungsstarkes Telefon zum Telefonieren und SMS-Versand benötigt wird. Dank 4G wird die Gesprächsqualität auch in Zukunft gut sein. Whatsapp & Co. nichts, aber “Snake” ist hier, um die Zeit zwischendurch zu vertreiben. Auch 2022 wird es entspannt – ebenso wie die lange Akkulaufzeit.

Seit HMD Global die Rechte an der Smartphone-Sparte von Nokia erworben hat, sind neue Modelle entstanden. Keine konkrete Strategie in Sicht. Neue Konzepte, die in der Benennung regelmäßig sind, sorgen ebenfalls für Verwirrung. Seit 2021 scheint sich die Einteilung in drei Kategorien verbessert zu haben: An der Spitze stehen die Modelle der X-Serie – wirkliche Spitzen-Smartphones sind sie aber nicht. Unten ist die G-Serie und das günstigste Modell findet sich in der C-Serie, die das Unternehmen allerdings noch nicht in Deutschland verkauft. Nun scheint HMD Global einen Weg für Nokia-Geräte gefunden zu haben: Es konzentriert sich mehr auf Modelle der mittleren und unteren Preisklasse. Mit einer so langen Verlängerungsgarantie will das Unternehmen im Preissegment punkten – denn solche Versprechungen sind dort meist noch rar. Eine weitere Spezialität des Unternehmens ist die Produktlinie der Feature Phones – Telefone mit Tasten, die immer noch gefragt sind.

Neues Testverfahren

So testet COMPUTER BILD: Smartphones

Fazit: Nokia-Smartphones im Vergleich

Unter der Marke Nokia bietet HMD Global eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte an, denen teilweise sogar James Bond vertraut. Allerdings setzt das Unternehmen nicht auf absolute Spitzentechnologie, vielmehr scheint das Ziel Wettbewerbsfähigkeit im Mittel- und Einstiegssegment zu sein. HMD Global hat sich vor allem die alte Update-Garantie für alle aktuellen Geräte auf die Fahnen geschrieben – ein echter Pluspunkt. Feature-Phones wie das Nokia 105 4G sind eine interessante Sache, die heutzutage nur noch wenige Unternehmen anbieten.

Nokia-Smartphones: Häufig gestellte Fragen

Welches Nokia-Handy ist das beste?

Im COMPUTER BILD-Test wurde das Nokia XR20 zum besten Smartphone auf dem Nokia-Smartphone-Treppchen. HMD Global setzt auf einen Mix aus klassischen Outdoor-Smartphones kombiniert mit relativ starker Technik. Das Nokia X20 wurde zum Vorbild genommen und robuster gestaltet. Damit ist das Nokia XR20 nicht gerade ein Spitzenmodell – punktet aber in der Outdoor-Klasse. Die lange Garantiezeit und die stabile Bauweise sorgen dafür, dass das Gerät nicht so schnell in der Schublade verstaubt.

Ist Nokia eine gute Handymarke?

HMD Global ist bestrebt, mit Nokia-Smartphones gute Technologie zu liefern. Im COMPUTER BILD-Test schafften es jedoch nur zwei Geräte mit der Note „gut“. Der große Pluspunkt bei Nokia ist jedoch, dass fast alle Geräte heutzutage eine Update-Garantie haben – zumindest für Sicherheitsupdates. Damit hat das Unternehmen einen guten Schritt in das Niedrigpreissegment gemacht.

Was ist das stabilste Nokia?

Nostalgie ist dem Nokia 3310 an dieser Stelle sicher noch anzusehen – der Ruf der Tastentelefone der Vergangenheit eilt ihm voraus. Für Smartphones gibt es eine tolle Alternative zum Nokia XR20 – auch als Outdoor-Smartphone ist es gut ausgestattet.

Welches Nokia-Handy hat die beste Kamera?

Im harten COMPUTER BILD-Kameratest konnte das Nokia XR20 am besten überzeugen. Die Kamera bietet tagsüber warme Bilder und Bilder können auch bei schwachem Licht verwendet werden. Tagsüber erstrahlt die Selfie-Kamera in wunderschönen Farben.

Wer stellt Nokia-Telefone her?

Nokia-Geräte werden in China und Hanoi (Vietnam) hergestellt. Für die Montage ist die Foxconn-Gruppe verantwortlich, die für viele andere Unternehmen die Produktion übernimmt.

Wem gehört derzeit Nokia?

Die Smartphone-Sparte von Nokia hat einen langen Weg zurückgelegt: Microsoft besaß eine Zeit lang die Rechte an dem Gerät, bevor es 2016 wieder in finnische Hände fiel. Seitdem steht das Unternehmen HMD Global hinter den Smartphones der Marke.

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