MWC: Das sind die wichtigsten Smartphone-Trends

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Aber natürlich gibt es auch Telefone, Laptops und Smartwatches zu sehen, und aus dem, was angezeigt wird, lassen sich drei Hauptschlussfolgerungen ziehen.

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MWC #1 Ergebnis: Smartphones können immer noch innovativ sein und Spaß machen

Tatsächlich sind die Zeiten des großen Sprungs in der Handytechnologie vorbei. Wo früher versucht wurde, sich gegenseitig mit Features und Megapixeln zu übertrumpfen, haben sich vor allem Top-Geräte in den letzten Jahren immer mehr angenähert. Daher versuchen Smartphone-Hersteller wie Apple die Konkurrenz nicht mehr in Sachen Hardware zu schlagen, sondern mit höheren Standards beim Datenschutz oder bei Unterhaltungsdiensten wie AppleTV+ Film- und Serienangeboten. Google wiederum versucht sich mit seinem Abo-Angebot „Pixel Pass“ von der Konkurrenz abzuheben.

Der MWC zeigt nun, dass die eine oder andere Innovation noch deutlich aus der Smartphone-Klasse zu schlagen ist.

Falten: Wird es noch eine Faltrevolution geben?

Auf einer Seite befindet sich eine Falte. 2019 lächelt das Samsung „Galaxy Fold“ Clamshell. Einerseits erschien es mit einem Einführungspreis von 2.000 US-Dollar damals zu teuer, doch der technische Makel wog mehr: Samsung musste die Markteinführung seines Premium-Smartphones wegen Problemen mit dem faltbaren Bildschirm verschieben. Wurden Foldables am Rande belächelt, für überflüssig erklärt und standen allgemein kurz vor der Toterklärung, so lässt sich drei Jahre später auf dem MWC verkünden: Immerhin glaubt der Hersteller immer noch an die Faltrevolution.

Es ist also nicht nur „Honor Magic V“ zu sehen, das bereits in China erhältlich ist und bald den Weg nach Europa finden wird. Besonders der 360-Grad-Ultra-Flex von TCL sorgt für Staunen. Das Gerät lässt sich nicht nur wie ein Buch nach vorne aufklappen. Der Bildschirm lässt sich auch in die entgegengesetzte Richtung nach hinten klappen, was zumindest ein interessanter neuer Ansatz ist.

MWC Erkenntnis 2: Geräte wachsen zusammen

MWC ist eigentlich eine mobile Messe. Aber auch Notebooks und Tablets sind in diesem Jahr zu sehen. Das ist beabsichtigt, denn wenn die Branchenriesen Samsung und Huawei erfolgreich sind, wird die Grenze zwischen Smartphones, Tablets und Laptops verschwinden. Huawei präsentiert das Konzept der geräteübergreifenden Konnektivität mit dem Slogan „Smart Office Launch“. Sie sollten Apps aus dem integrierten App Store von Huawei auf dem Notebook verwenden und Daten zwischen den Geräten reibungslos austauschen können.

Samsung denkt in die gleiche Richtung. Das große Vorbild ist hier Apple, wo einzelne Geräte zusammen das Ökosystem bilden. Deshalb geht von MWC eine klare Vision aus: Alle eingesetzten Geräte müssen harmonisch zusammenspielen – natürlich nur, wenn sie vom selben Unternehmen stammen.

MWC 3: 5G kommt langsam an

Kaum ein Symbol ist auf dem MWC präsenter als das 5G-Logo. Mobilfunkstandards sollen den Weg in eine Ära der „Hyperkonnektivität“ ebnen. Im Rahmen der Messe veröffentlichten die Organisatoren der GSMA Schätzungen, dass bis Ende 2025 jede vierte Mobilfunkverbindung über 5G erfolgen wird.

In Ländern wie China, Südkorea oder den USA haben sich längst neue Mobilfunkstandards etabliert. 5G soll nicht nur schneller sein, sondern auch ganz neue Anwendungen ermöglichen. So wird beispielsweise „5G Broadcasting“ auf dem MWC live demonstriert. Hier werden lineare Radioprogramme über die terrestrische Fernsehinfrastruktur direkt auf mobile Endgeräte übertragen. Highlights: Keine SIM-Karte oder Internet erforderlich.

Eine weitere Sache: schnell aufladbares Telefon

Und noch etwas gibt es auf dem MWC zu bestaunen: Der chinesische Telefonhersteller „Oppo“ präsentiert sein „SuperVOOC“-Smartphone. Besonderheiten: Es soll ermöglichen, das Gerät innerhalb von neun Minuten vollständig aufzuladen.

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