Möglicherweise will Wimbledon wegen des Krieges in der Ukraine Sportler aus Russland und Weißrussland vom Turnier ausschließen

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Die Entscheidung wurde den Berufsverbänden WTA und ATP mitgeteilt. Spätestens bei einer für nächste Woche geplanten Pressekonferenz muss offiziell entschieden werden.

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Unter anderem dürfen Stars wie Daniil Medvedev, Andrey Rublev, Victoria Azarenka, Anastasia Pavlyuchenkova, Daria Kasatkina und Aryna Sabalenka nicht an der Church Road starten. Bei den Frauen sind insgesamt drei Top-20-Spielerinnen betroffen.

Wimbledon kann diese Entscheidung eigenständig treffen, da das Turnier (wie alle Grand Slams) unabhängig von den WTA- und ATP-Touren ist. Die French Open können Spieler auch ohne Zustimmung der Verbände ausschließen, was derzeit nicht so sichtbar ist.

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Der Kreml in Moskau bezeichnete ein mögliches Verbot von Aktivisten aus Russland als “inakzeptabel”.

Ausschluss von allen Turnieren in England?

Nach wochenlangen Gesprächen mit der britischen Regierung halten die Wimbledon-Organisatoren nach “Times”-Informationen den beruflichen Ausschluss der gemeinhin als Aggressoren geltenden Nachbarn Russland und Weißrussland für die praktikabelste Lösung. Beamte der Downing Street haben den Ansatz gewählt, dass Spieler eine schriftliche Erklärung abgeben müssen, die die Kriegshandlungen ihres Heimatlandes und des russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht unterstützt.

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Bis zum „Times“-Bericht rechnete die Szene mit einer russischen und weißrussischen Profi-Teilnahme an den verbleibenden drei Grand-Slam-Turnieren in diesem Jahr auf Basis regulärer ATP- und WTA-Turniere. Bei dieser Veranstaltung wurden Aktivisten aus Russland und Weißrussland zu neutralen Teilnehmern. Der Weltverband ITF hat Mannschaften aus Russland und Weißrussland von den Mannschaftswettbewerben Davis Cup und Billie Jean King Cup ausgeschlossen.

Die „Times“ berichtete zudem, dass die Wimbledon-Organisatoren ihre Entscheidung auch mit Rücksicht auf die betroffenen Profis begründeten. Die Verantwortlichen der Church Street London befürchten, dass Familien von Aktivisten, die sich von den Ursachen und Zielen des Krieges distanzieren, mit Repressalien der Regime in Moskau und Minsk rechnen könnten.

Daher könnte die vorgesehene Ausschlussregel in Vorbereitung auf Wimbledon auf alle englischen Rasenturniere der ATP- und WTA-Touren ausgeweitet werden. Bei den French Open im Mai in Paris müssen sich Profis aus Russland und Weißrussland völlig neutral verhalten, um am zweiten Grand-Slam-Turnier der Saison teilzunehmen.

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(mit SID)

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