Ginter zu Freiburg: Übertragung mit Signalwirkung

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Die Bekanntgabe eines bevorstehenden Wechsels von Matthias Ginter (28) zum SC Freiburg ist auf jeden Fall eine Überraschung. Während in den vergangenen Monaten Klubs wie der FC Barcelona, ​​der FC Bayern oder Inter Mailand mit einer Verpflichtung des Innenverteidigers in Verbindung gebracht wurden, scheint der Klub aus dem Breisgau nun den Zuschlag erhalten zu haben.

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Für Freiburg war Ginters Rückkehr in seinen alten Job ein Glücksfall auf dem Transfermarkt, gleichzeitig ist der Tabellenvierte der Bundesliga ein klares Signal an die Konkurrenz. Auch die Mannschaft von Christian Streich soll im Rennen um einen zukünftigen europäischen Platz vertreten sein.

Intelligente Transferstrategie

Mit dem Abgang von Nico Schlotterbeck zu Borussia Dortmund verliert der SC zwar einen Leistungsträger, doch der Verkauf des Nationalspielers hat Berichten zufolge auch 20 Millionen Euro in die Kassen gespült. Zumindest auf dem Papier zeigen die ablösefreien Ginter-Pflichten keine Verschlechterung.

Daher können die Ablösesumme aus dem Deal und die garantierten Zusatzeinnahmen aus internationalen Wettbewerben in der kommenden Saison anderweitig auf dem Freiburger Transfermarkt reinvestiert werden, um den Kader auf die kommende Europacup-Saison vorzubereiten. Damit haben Sportvorstand Jochen Saier und Sportvorstand Klemens Hartenbach die Chance, den Verein auch auf sportlicher Ebene nachhaltig zu stärken.

Stabile Entwicklung

In seiner über zehnjährigen Amtszeit als Freiburger Cheftrainer musste Streich immer wieder mit den Abgängen wichtiger Spieler Schritt halten. Trotz des anhaltenden Blutvergießens gelang es dem Trainer, die Mannschaft vom Abstiegskandidaten zum Europapokal-Anwärter zu entwickeln.

Dass mit Ginter möglicherweise ein etablierter Verteidiger in der Blütezeit des Fußballs verpflichtet werden könnte, beweist, dass Freiburg bereit für den nächsten Schritt ist. Der Südwest-Club zeigt jungen Spielern und Profis in Bestform eine Perspektive.

Internationaler Fußball, Pokalsaisons mit Finalteilnahmen und Transfers, bei denen man Spitzenklubs aus ganz Europa schlägt, machen deutlich, dass Freiburg sich vom Image eines Abverkaufsklubs lösen kann. Das soll sich in den kommenden Spielzeiten bestätigen – mit Ginter als Spitzenreiter im Defensivverbund.

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