Führung in 5. Minute: Leipzig begräbt Hoffenheims Königsklassen-Traum

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Im Rennen um die Champions-League-Qualifikation hat Leipzig nun gegen einen Konkurrenten verloren. Hoffenheim zeigte wenig Gegenwehr und der Vizemeister gewann klar mit 3:0.

RB Leipzig könnte die TSG Hoffenheim endgültig aus dem Rennen um die Champions League werfen und ihre Siegesserie auf ein Dutzend verlängern. Der Vizemeister der Fußball-Bundesliga gewann am Abend gegen einen sehr schwachen Kraichgauer mit 3:0 (3:0) und bleibt damit im zwölften Spiel in Folge wettbewerbsübergreifend ungeschlagen. Während Leipzig den vierten Platz festigt, dürfte Hoffenheim auf Platz sechs, nun sieben Punkte hinter RB und sechs Spieltage vor Schluss, alle Königsklassen-Hoffnungen begraben.

Leipzig startete mit einem Traum vor 35.112 Zuschauern. Christopher Nkunku erzielte in der fünften Minute sein 17. Ligator der Saison, das auch eine längere Abseitskontrolle durch den Videoschiedsrichter überstand. Nationalspieler Marcel Halstenberg (20.) erhöhte in seinen ersten elf Startelfeinsätzen seit knapp elf Monaten auf 2:0, Dominik Szoboszlai (44) entschied die Partie praktisch kurz vor der Halbzeit.

Die Angriffe der Hoffenheimer waren zu harmlos.  Hier trifft Hoffenheims Stürmer Georginio Rutter (links) auf Leipzigs Kevin Kampl (Mitte) und Leipzigs Jose Angel Esmoris Tasende alias Angelino (rechts).

Die Angriffe der Hoffenheimer waren zu harmlos. Hier trifft Hoffenheims Stürmer Georginio Rutter (links) auf Leipzigs Kevin Kampl (Mitte) und Leipzigs Jose Angel Esmoris Tasende alias Angelino (rechts).

(Foto: Bild/dpa-Allianz)

Nach einem intensiven Europapokalspiel gegen Bergamo veränderte RB-Trainer Domenico Tedesco seine Startelf auf fünf Positionen, darunter Halstenberg Szoboszlai, Emil Forsberg, Nordi Mukiele und Mohamed Sisian. Sein Partner Sebastian Hoene musste seine Formation ändern, weil er acht gesperrte, verletzte oder coronakranke Spieler ersetzen musste. Szoboszlai begann gut mit einem Freistoß für Nkunku. Der französische Nationalspieler traf erneut und ließ den Ball dann in die untere rechte Ecke fallen. Schiedsrichter Bastian Dankert schloss zunächst Abseits aus, Videoschiedsrichter Benjamin Cortus korrigierte das Tor.

Forsberg bekommt 100-Prozent-Chance

Kurz darauf hatte Forsberg (9.) mit seinem Kopfball zu viele Positionen hinten und verpasste einen zweiten Treffer. Wenn das passiert, wird es emotional. Halstenberg traf den eher unfreiwillig gelandeten Ball mit dem linken Fuß so perfekt, dass TSG-Schlussmann Oliver Baumann keine Chance hatte. Das gesamte Team feierte Halstenberg vor fast leerem Gästeblock. Verletzungsbedingt stand der Verteidiger zuletzt am 22. Mai 2021 in der Startelf – und wirbt nun mit einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrages.

Das Spiel bringt die Fans nicht wirklich runter, Hoffenheim ist zu harmlos, und RB beschränkt sich dann darauf, das Spiel zu kontrollieren. Auch das dritte Tor war sehenswert, als Nkunku den Ball nach langer Hereingabe in die Mitte köpfte, Szoboszlai mit dem rechten Fuß ins Netz schlüpfte. Tedesco klatschte gleich nach dem ersten Halbzeitpfiff für sein Team und versetzte Szoboszlai einen Klaps auf den Rücken, als er in die Kabine ging.

Die zweite Halbzeit verlief zunächst wie viele Spiele, in denen eine Mannschaft klar in Führung ging. Hoffenheim hörte fast vollständig auf, sich zu verteidigen, Leipzig kontrollierte mehr und knüpfte das Band um viele Pässe. Tedesco nutzte dies, um mit Blick auf das Rückspiel in Bergamo einige Stammspieler zu schonen und holte Nkunku und Laimer früh vom Platz. Die erste Freude entfachte Forsberg nach 70 Minuten, als er den Ball aus elf Metern nur noch ins Netz schieben musste. Allerdings warf der schwedische Nationalspieler den Ball in den Leipziger Nachthimmel.

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