Ein starkes Smartphone mit Fotoschwäche: Samsung Galaxy S22 Ultra im Test

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Das Problem bei Galaxy S22 Ultra Fotos liegt im Bereich Bildrauschen und Detailerhaltung. Einfach gesagt, es gibt zwei Regeln für ein tolles Foto. Entweder reduziert man das Bildrauschen, sodass immer ein wenig Detail verloren geht – oder man lässt mehr Rauschen zu und das Foto bietet auch mehr Details in Oberflächen und Strukturen. Das Samsung Galaxy S22 Ultra schneidet beides nicht sehr gut und konstant ab.

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Labortests ergaben: Aufnahmen bei hellen Lichtverhältnissen waren „gut“ (1,7). Die Stativaufnahmen in der Dämmerung bewerten wir mit „gut“ (2,0) – das ist etwas enttäuschend, da das S21 Ultra hier deutlich besser abschneidet. Lediglich handgeführte Aufnahmen bei schwachem Licht können uns im Vergleich zu Konkurrenzmodellen wirklich überzeugen, Experten im Testlabor vergaben die Note „sehr gut“ (1,2). Zur Einordnung: Von Hand aufgenommene Fotos sahen zwar nicht besser aus als vom Stativ aufgenommene, aber auch die Konkurrenz schnitt in diesem Test nicht viel besser ab, weshalb das S22 Ultra hier besser abschneidet.

Samsungs bekannte leichte Übersättigung war auch ein Programm für das Galaxy S22 Ultra im Test – manche mochten es, andere fanden es vielleicht zu unnatürlich. Insgesamt zeigt das Galaxy S22 Ultra eine sehr starke Bildqualität, im Vergleich zu den besten Konkurrenten auf dem Markt liegt die Bildqualität aber aktuell unter der von Pixel 6, Galaxy S21 FE oder Oppo Find X5 Pro.

Die Frontkamera reiht sich in die tollen Qualitäten anderer Kamerahardware ein. Dank des integrierten Autofokus sind Bilder mit der Frontkamera immer scharf und sehr einfach zu bedienen.

Wie ein Flaggschiff-Smartphone bietet auch das Galaxy S22 Ultra wieder die Möglichkeit, Bilder nachträglich professionell zu bearbeiten. So können Sie in den Kameraoptionen zum RAW-Format wechseln. Und schon sind weitere Bildinformationen über das Farbprofil sowie andere zugehörige Informationen hinterlegt.

Samsung hat die Videofunktion leicht überarbeitet. Mit der sogenannten „Director View“ können Sie jetzt während der Videoaufnahme zwischen all den verschiedenen Objektiven und Perspektiven wechseln. Mit der Vlogger-Ansicht können Sie Videos gleichzeitig mit der vorderen und hinteren Kamera aufnehmen. Der „Pro Video“-Modus bietet wiederum vielfältige Einstellungsmöglichkeiten: Von der Verschlusszeit bis zum Autofokus lassen sich hier cineastische 8K-Filme mit 24 Bildern pro Sekunde oder 4K-Filme mit maximal 60 Bildern pro Sekunde produzieren.

Die Qualität der Videoaufzeichnung ist ausgezeichnet – wenn die Beleuchtung stimmt. Für schöne Videos bei schwachem Licht benötigen Sie jedoch etwas Erfahrung oder Übung, um wirklich schöne Videos mit dem Video-Profi-Modus zu jonglieren. Als praktisches Feature kann hier auch der S-Pen genutzt werden. Es kann als Fernauslöser für Video- und Fotoaufnahmen verwendet werden.

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