Duplanti ist mehr als nur Bubkas Vermächtnis: der spektakulärste Flugkünstler der Welt

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Er verschiebt die Grenzen des Stabhochsprungs: Der Schwede Armand Duplantis ist ein großer Anziehungspunkt in der Sportwelt. In Belgrad hat er vor dem großen Event der Saison seinen Weltrekord gebrochen und denkt schon an seine nächste Heldentat.

Kaum war Armand Duplantis nach seinem Rekordflug gelandet, kündigte er bereits seine nächste Heldentat an. „Ich glaube, das ist noch nicht alles“, sagte der Stabhochsprung-Olympiasieger nach der Flugshow in Belgrad und versprach: „Da kommt noch viel mehr.“ Duplantis hat am Montag seinen eigenen Weltrekord aus dem Jahr 2020 um einen Zentimeter gesteigert und im dritten und letzten Versuch mehr als 6,19 Meter gesegelt – jetzt ist er in der Höhe. “Ab jetzt werde ich 6,20 Meter schlagen, natürlich in zwei Wochen”, sagte Duplantis.

Der 22-jährige Schwede streifte den ersten Höhepunkt der Saison – die Hallenweltmeisterschaften, die vom 18. bis 20. März ebenfalls in Belgrad stattfinden. „Ich freue mich sehr darauf, bald wieder hierher zu kommen“, gibt Duplantis zu. Der Überflieger, der lange als Erbe der Stabhochsprung-Ikone Sergej Bubka galt, plant in diesem Jahr drei Titel: Nach der Hallen-WM die WM in Eugene vom 15. bis 24. Juli und die EM in München vom 15. Juli zwei weitere Highlights bis 21. August. .

Der Sohn eines Amerikaners, der auch Stabhochspringer ist, und eines Schweden, der Siebenkämpfer war, kam schon früh auf den Geschmack des Stabhochsprungs. Als Dreijähriger, so sagte Duplantis gerne, sei er mit einem Besen auf die Couch gesprungen. Nach der Schule übte er dann auch im Garten seiner Eltern Stabhochsprung, der „schon immer ein Teil meines Lebens war“. Er und sein Idol Renaud Lavillenie aus Frankreich sind die einzigen beiden Stabhochspringer, die den alten Weltrekord von 6,14 Metern des ehemaligen Wunderkindes Sergej Bubka überboten.

Sind 6,40 Meter möglich?

Seit letztem Jahr geht es dem umkreisenden „Mondo“, der nach seinem ersten Weltrekord das italienische Wort für „Welt“ gab und den Spitznamen liebt, besser. Die Stabhochsprung-Kameraden waren schon sprachlos. „Man wundert sich, wie so jemand so hoch springen kann“, sagte der deutsche Meister Oleg Zernikel nach seinem großen Auftritt bei Olympia in Tokio respektvoll über Duplantis – und hält vielleicht sogar den nächsten märchenhaften Weltrekord. “Er ist noch ziemlich jung, da kann noch viel von ihm kommen. Seine Hüften, noch mehr, 6.30, 6.40 kann er springen, wenn er dranbleibt.”

Duplantis, der Mitte Februar in Birmingham mit einem weltbesten Jahresrekord von 6,05 Metern einen hervorragenden Start hatte, scheint bereit, in eine neue Dimension vorzudringen. Der neue Weltrekord, der dritte, soll zusätzliche Kraft freisetzen. „Ich habe es mindestens 50 Mal versucht, noch nie in einer Höhe, die mir so viele Probleme bereitet hat“, sagte Duplantis. In vier Begegnungen – in Karlsruhe, Berlin, Uppsala und Birmingham – hat er sich in diesem Jahr auf 6,19 Meter versucht. Jetzt funktioniert es.

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