Bundesliga – 0:3 in Freiburg: Hertha taumelt weiter in Richtung Keller

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Köln (SID) – Hertha BSC taumelt weiter in Richtung Schlusslicht der Bundesliga-Tabelle. Die seit dem Jahreswechsel siegreichen Berliner verpassten mit dem 0:3 (0:1) beim Europapokalkandidaten SC Freiburg auch die dritte Pleite in Folge, abgesehen von der Wiedergutmachung einer 1:6-Heimniederlage gegen Vizemeister RB Leipzig und versuchen, ihre Lager in die Zone auszudehnen.

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Vincenzo Grifo sicherte die Führung beim sechsten Heimsieg gegen die Breisgauer in der Anfangsphase per Foulelfmeter (12.). Für den Italiener war es das fünfte Saisontor. Kevin Schade (83.) und Lucas Höler (86.) verbesserten das Ergebnis in der Schlussphase.

Gasttrainer Tayfun Korkut will trotz des Corona-Ausfalls von Stammtorhüter Alexander Schwolow vor der Abreise nach Süddeutschland mit seiner Mannschaft sprechen. Er habe “keine negativen Gefühle” gehabt und tatsächlich “sehr viel Ruhe und Zusammenhalt um mich herum gespürt”, sagte der Trainer.

Allerdings bestätigte Korkut die Kandidatur des polnischen Debütanten Marcel Lotka als Ersatz für Schwolow, der aufgrund seines positiven Tests nicht an seinen bisherigen Job zurückkehren konnte, mit weiteren Personalsorgen: „Nils Körber ist verletzt und hat nur an zwei Einheitsspielen teilgenommen . Daher ist die Entscheidung logisch, dass die Torhüter, die spielen, diejenigen sind, die trainieren können. Wir haben volles Vertrauen. Er ist ein verrückter Torhüter und sehr mutig. Ich denke, er kann ein gutes Debüt geben.”

Doch nach zwölf Minuten zerschlugen sich Lotkas Hoffnungen auf ein kaserniertes Bundesliga-Debüt. Nachdem Hertha-Verteidiger Linus Gechter Roland Sallai im eigenen Strafraum zu Fall gebracht hatte, ließ Grifo keine Chance verstreichen und traf zum 1:0 für Freiburg.

Der Vorteil der Gastgeber ist aufgrund ihrer größeren Agilität verdient. Die Korkut-Elf hingegen zögerte in den ersten Spielminuten zu oft – die Verunsicherung nach den letzten sieben Pflichtspielen ohne Erfolgserlebnisse beim Hauptstadtteam.

Im nächsten Drittel hätte Freiburg noch vor der Pause eine Entscheidung für sich treffen können. Das Trainerteam des SC Christian Streich nutzte seinen enormen Vorteil jedoch nicht, um mehr Tore zu erzielen, und hatte auf der anderen Seite sogar großes Glück: Die Abwehr der Hausherren konnte den überraschenden Schuss von Stevan Jovetic nur blocken.

Nach rund einer Stunde schienen die Gäste verstärkt bemüht zu sein, ihre achte Saisonpleite auf fremden Plätzen zu verhindern. Die Aktionen der Berliner waren jedoch weitgehend unverbindlich und mit Saisonende zu beschäftigt, um Freiburg ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

Schade mit seinem vierten Saisontor und Höler mit seinem fünften Saisontor machten in der Schlussphase alle Hoffnungen der Berliner um mindestens einen Punkt zunichte.

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