Bis zu 5 Monate (!) vor Kinostart: Kommende Horror-Highlights jetzt streamen – aber die Tickets sind stark limitiert! – Kinonachrichten

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Letzte Woche fand in Regensburg das Hard:Line Horrorfestival statt. Die meisten Sendungen stehen mittlerweile auch online zum Streamen zur Verfügung. Vor allem können wir zwei clevere Spaßgranaten empfehlen…

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Daniel Dornhöfer / neopol film / SyFy

In den nächsten zehn Tagen könnt ihr insgesamt acht der 15 abendfüllenden Filme des Programms auf Hard:On:Line, dem Online-Ableger des Horrorfilmfestivals Hard:Line, streamen (die Filme stehen dann auf jeweils zwei Tage beobachten). ). ). Wir haben uns alle bisherigen Posts angeschaut und können euch daher sagen, welche Streams sich unserer Meinung nach wirklich lohnen – und welche ihr getrost überspringen könnt…

Wer sich jedoch für einen der Filme interessiert, sollte sich beeilen – für jeden Film gibt es nur 200 Tickets à fünf Euro, die ihr ab sofort auf der Festivalhomepage ergattern könnt…

» Tickets für alle Filme auf Hard:On:Line

14.-15. April: Handgefertigter Puppen-Splash

Sechs Jahre lang haben die Macher an diesem mittelalterlichen Puppen-Fantasy-Splash gearbeitet! Wenn Sie mit den Credits Schritt halten und sehen, was hinter den Kulissen getan wird, können Sie nur ehrfürchtig applaudieren – besonders wenn es darum geht, eine extravagant detaillierte Blutparty zu inszenieren.

sondern “Frank & Zed” auch sonst eine Zeit lang recht erfolgreich – allen voran die Interaktionen von Frankensteins Monster Frank und Zombie Zed, die seit Jahrhunderten zusammen in der Burgwohnung leben und sich bereitwillig gegenseitig bewachen, wenn ein Körperteil herunterfällt oder ein Stromausfall erschüttert. .

16.-17. April: Der Bor Killer Meta-Horror

Das Drill-Massaker „The Slumber Party Massacre“ aus dem Jahr 1982, dem später zwei Fortsetzungen folgten, genoss in gewissen Kreisen durchaus Kultstatus. Die ursprüngliche Vision für den Film wurde damals gar nicht umgesetzt, sondern es entstand nur ein herkömmlicher Slasher. 40 Jahre später hat die Regisseurin Danishka Esterhazy den ursprünglichen Geist, den sie damals anstrebte – und mit dem – weitgehend wiederhergestellt “Schlafparty-Massaker” präsentiert ein geniales und unterhaltsames Remake mit vielen überraschenden Wendungen…

Ausführliche FILMSTARTS-Rezension zu „Sleeping Party Massacre“

Übrigens ist noch nicht klar, in welcher Form das „Sleeping Party Massacre“ nach Deutschland kommen wird – das Original erreichte uns damals noch gar nicht. Daher ist es sinnvoll, sich eines von mehreren Hard:On:Line-Tickets zu sichern, wenn Sie sich für Folgendes interessieren:

» „Schlafparty-Massaker“ auf Hard:On:Line

18.-19. April: Ein Hellseher jagt einen Serienmörder

Als Telefon-Hellseher kanalisierte Bai Ling seinen inneren Nicolas Cage und schoss frei. Es ist jedoch eingetreten “Nachtbeschwörer” über seine Partnerin Clementine (Susan Priver), die immer wieder Anrufe von einem Serienmörder erhält, bevor er ein weiteres blutiges Verbrechen begeht. Regisseur Chad Ferrin hat einen sehr soliden Slasher mit starkem Giallo-Einfluss gedreht, der sich auch mit wenigen Mitteln ästhetisch von der Masse abhebt – eine feine Uhr für Fans des Genres.

In “Arboretum” Auf der anderen Seite läuft alles zusammen, was im deutschen Genrekino derzeit falsch läuft. Julian Richberg wollte etwas über Mobbing und vernachlässigte Jugend in Thüringen sagen, aber er reproduzierte nur vernachlässigte Klischees, die er mit dem ebenso vernachlässigten Verhalten von Quentin Tarantino und Lars von Trier aufzupeppen versuchte. Dazu kommen zwei Hauptdarstellerinnen, die ihrem theatralischen Sprechrhythmus treu bleiben, sodass ihre Rollen als von den Nazis schikanierte Schülerinnen keine Sekunde glaubwürdig sind.

20. – 21. April: Gruselstimmung – mit einem Mega-Twist!

Kevin Kopacka lässt seinen Meta-Horror fallen “Morgendämmerung hinter deinen Augen” beginnt wie ein klassischer Horrorfilm: Eine nervige Frau und ihr hitziger Ehemann haben ein baufälliges Schloss geerbt und wollen nun erstmals dort übernachten. Bisher nichts Neues, aber atmosphärisch und gut gemacht. Und dann ändern Filme plötzlich alles – Drehorte, Tonarten, Genres. Ein überraschender Mega-Twist, der dann immer weiter in den Wahnsinn getrieben wird. Ein absolutes Muss, zumindest für Freunde des deutschen Indie-Genrekinos.

Es ist jedoch kaum der Rede wert “Hallo”. Im viralen Entsetzen checken Menschen in Hotels ein – und sterben einige Zeit später im gleichnamigen Korridor. Mit Ausnahme einiger klischeehafter Verallgemeinerungen über toxische Männlichkeit ist das leider wieder so …

22. – 23. April: Horror-Highlights lange vor Kinostart!

Ein Architekt (Thomas Niehaus) ist in einer umgestürzten Dixi-Toilette gefangen, während Micaela Schäfer in der Eröffnungstraumsequenz der Musik der Münchner Freiheit folgt – und dann heißt der Film “Oh Scheiße!”. Du kannst nicht anders, als dummen billigen Schrott zu erwarten. Aber Blätterteig! Hier baut sich die Spannung angesichts der drohenden Explosion auf, und der schwarze Humor einer Karikatur über die Machenschaften eines Psycho-Bürgermeisters (Gedeon Burkhard im Titelbild dieses Artikels) mischt sich auf Dauer sehr gut ein.

Dieser Film ist wirklich viel besser, als die Handlung und der Titel vermuten lassen – und wenn Sie ihn fünf Monate vor Oh Du Shit! September regelmäßig in die Kinos kommt, sollten Sie sich wahrscheinlich beeilen, denn für diesen Titel werden wahrscheinlich eher früher als später 200 Karten im Verkauf sein:

” “Du meine Güte!” auf Hard:On:Line

Lesen Sie übrigens auch unsere ausführliche Kritik zum Warum-Film “Ach du Scheisse!” und vor allem der Regisseur hat das Zeug dazu, das genreverhungerte deutsche Kino weiterzuentwickeln:

FILMSTARTS-Rezension zu “Oh Scheiße!”

Abgesehen von dem schockierenden “Oh, you damn!” Am Ende ist auch unser persönliches Dämmerlicht im Fluss: in Kapiteln erzählt, schwarz-weiß gefilmt, verschönert mit majestätischem Schnitt und gedämpften Sounddesign-Entscheidungen. “Parker-Sitzung” wie Filme, die Filmstudenten exklusiv für andere Filmstudenten drehen. Vor allem, weil die Geschichte einer an Schlaflosigkeit leidenden jungen Frau und ihrer psychologischen Beraterin nichts weiter als ein grausam gemachter Kurzfilmwitz ist. So nervig…

Höhepunkte des restlichen Programms

Neben den nun auch online verfügbaren Beiträgen wurden auf dem Hard:Line Festival sieben weitere Spielfilme gezeigt, darunter der Survival-Horror Aserbaidschan. “Aporie” (beginnt verstörend intensiv, wird dann aber immer unglaubwürdiger, sobald die Hauptfigur in einem Loch im Boden stecken bleibt) und der vigilante Nu-Metal-Wunder, der sich besonders am Ende erhebt, aber unnötig ungeschickt zurechtgewiesen wurde Punkt. “Rächer”

Wir möchten Ihnen vor allem zwei Titel für Ihre persönliche Merkliste für die kommenden Monate empfehlen: In “Fairer Fang” Die amerikanische Profiboxerin Kali Reis gab ihr Debüt als Schauspielerin – und glänzte mit wahnsinniger Leinwandpräsenz! Regisseur und Co-Autor Josef Kubota Wladyka, der nicht umsonst für Michael Manns neue Serie „Tokyo Vice“ engagiert wurde, erzählt sehr geradlinig, betont zurückhaltend, warum sich gerade ein ehemaliger Boxweltmeister so überzeugend freiwillig meldet von Menschenhändlern entführt zu werden, um seine kleine Schwester zu finden, die vor vielen Jahren verschwunden ist…

Auch eine absolute Entdeckung “Medien”, das zu Recht auf einigen Festivals einen starken Eindruck hinterlassen hat. Ja, der für Dokumentarfilmteams gefundene Footage-Ansatz nach der Arbeit thailändischer Schamanen wird nicht konsequent angewandt – aber Banjong Pisanthanakun mit seinen naturalistischen Anfangsauftritten, die sich dann immer mehr von unbequem bis geradezu verstörend neigen, verleiht dem viel Frische Wind im Vertreibungsgenre Alter Teufel…

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